
Der letzte Mai-Samstag an der Oaklane begann grau und endete erst, als längst Sportheim-Stimmung herrschte. Dazwischen lag ein Tag, der so ziemlich alles bot, wofür dieser Verein steht: Fußball, Kinderlachen, Kuchengabeln und eine Theke, die kein Ende kennen wollte. Petrus meinte es zwischendurch nicht gut, der Rest des Dorfes umso mehr.
Zwei Siege als Abschiedsgeschenk
Sportlich verabschiedeten sich beide Seniorenteams mit einem Sieg in die Sommerpause. Die Erste machte im Derby gegen Aufsteiger GW Varensell mit einem 5:2 den dritten Tabellenplatz klar, die Zweite hatte zuvor, gestärkt von einem Mannschaftsfrühstück bei Coach Trendelbernd, ihr Heimspiel gegen Aramäer Wiedenbrück II mit 6:2 erledigt. Die ausführlichen Spielberichte stehen wie gewohnt bereit: zur Ersten gegen Varensell und zur Zweiten.
So ein Saisonende heißt aber auch Abschiednehmen. Mit großem Dank verabschiedete die DSG ihre beiden Co-Trainer Tim Brinkmann (Erste) und Lukas Schulte-Döinghaus (Zweite), die der Oaklane über Monate und Jahre ihren Stempel aufgedrückt haben. Lukas bleibt dem Verein immerhin als Spieler der Zweiten erhalten.
Premiere mit Pokal: der erste Family Fußball Cup
Der erste DSG Family Fußball Cup brachte Männer, Frauen und Kinder in gemischten Teams zusammen, dazu jede Menge umkämpfte Duelle. Am Ende trug sich das Team von Lokomotive Lintel um Kapitän Malte Beversdorff als erster Sieger in die Vereinsgeschichte ein, nach einem hart erkämpften 1:0 im Finale gegen den FC Hautseallewech. Sieben Teams, ein Pokal, viele rote Köpfe: Diese Premiere schreit nach Neuauflage.
73 Kinder, mehr als 300 Runden, 2.000 Euro
Parallel drehte sich auf dem Trainingsplatz alles um den guten Zweck. 73 Kinder liefen im Lauf des Vormittags zusammen mehr als 300 Runden und erliefen rund 1.000 Euro für die Aktion Kinderlachen, eine Summe, die heimische Firmen um weitere 1.000 Euro für die DSG-Jugend aufstockten. Die meisten Runden drehte Fritz Wieneke: Mit 44 absolvierten Runden spulte er allein fast einen Halbmarathon ab und gewann die Einzelwertung vor Mats Reddehase und Janne Siebelt. Muskelkater inklusive.
Tanz, Ultras und ein nasser Schlussakkord
In der Spielpause sicherten sich die beiden DSG-Tanzgruppen, die Lollipops (7 bis 10 Jahre) und die Püppis (4 bis 6 Jahre), mit viel umjubelten Auftritten ihren festen Platz im Programm: Künftig sorgen sie bei jedem Heimspiel für die Halbzeitshow und holen sich die Laola bei den DSG-Ultras ab, die vor Ede's Eck erstmals in neuen, einheitlichen Shirts standen. Rundherum lief der Tag auf Hochtouren, an der Bier- und Pommesbude, bei Kaffee und Kuchen im Sportheim und beim Eis, während sich die Kleinsten beim Kinderschminken verwandeln ließen und an den Riesenbausteinen kreativ wurden. Die Lose der Tombola waren schnell vergriffen, und mittendrin lochte Werner Grundmeier, seit über zwanzig Jahren ein fester Teil des Spielfeldrands, geduldig die Karten.
Und als draußen der Himmel kurz vor dem Untergang schien, brannte drinnen bis kurz vor zweiundzwanzig Uhr das Licht. Hinter der Theke sorgten die Kneiper Ali Kuhn, Franz-Josef Wietbüscher und Günter Himmeldirk dafür, dass der Tag trocken zu Ende ging, zumindest dort, wo es zählte.
Danke, Druffel
Bleibt das große Dankeschön: an alle Helferinnen und Helfer, Sponsoren, Teilnehmer und Zuschauer, an Fotografin Jenny Schniedertöns, die den ganzen Tag den Finger am Auslöser hatte, und an Petrus, der es am Ende doch noch gut meinte. Wer den Schwung gleich mitnehmen will: Der neue DSG-Laufkurs startet am 24. Juni um 19 Uhr und bereitet gezielt auf den 5-Kilometer-Volkslauf vor, Anmeldung unter info@druffelersg.de.
Ansonsten schaltet der Verein jetzt zwei, drei Gänge zurück, meldet sich aber bald wieder: mit dem Veo-Video zum Spiel, ein paar Neuigkeiten rund ums Sportheim und Plänen für ein WM-Studio in den heiligen Räumen der Oaklane.



